Boden in Bürgerhand

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Boden,  Bodenertrag,  Bodenschätze  in  Bürgerhand : literature_128x128

 

FachwerkhausIhr wollt für euch und eure Kinder ein Haus bauen ?

Die vereinzelt lebenden Neandertaler zahlten kein Geld für die Höhle die sie benutzten und auch Jahrtausende danach zahlten die Menschen in frühzeitlichen Siedlungen kein Geld oder sonstige Leistungen für den Grund und Boden, auf dem sie ihr Haus bauten. Und die sogenannten „Naturvölker“ in Australien, Kongo, Brasilien, Sibirien etc. zahlen auch heute nichts für Bauland.

Aber warum bezahlen deutsche Bürger Geld für Bauland, obwohl ihnen das deutsche Staatsgebiet doch schon immer gehört hat ?

Hintergrund ist, nicht nur die Arbeitsleistung eines Menschen zu besteuern, sondern auch sein Eigentum. Und weil der Staat viel Steuern einnehmen will, macht er das Bauland teuer. Auszugsweise sei das hier mal an einem Verkehrswertgutachten eines 3 Familienhauses gezeigt. Darin findet ihr die folgende Bewertung vom Haus und vom Baugrund, worauf es steht:

Bodenwert2

Zu erkennen ist, daß sich der gesamte Wert dieses 3-Familien Hauses zu ca. 50% aus Gebäudewert und weiteren 50% aus Bodenwert zusammensetzt. Angenommen in diesen Haus wohnen deutsche Staatsbürger, dann zahlen sie 50% ihrer Kaltmiete für das Baugrundstück, obwohl ihnen dieses Baugrundstück schon gehört, weil allen 80 Millionen Deutschen, bereits das gesamte deutschen Staatsgebiet gehört.

Diese Betrugsform wurde von Königen gewaltsam eingeführt, von der Kirche als „Gott befohlen“ bestätigt und die Nutzer des Bodens waren lebenslänglich Leibeigene des Königs. Juristen und Banker führten diese Form der Versklavung in die Neuzeit, indem sie fantasievolles Papiergeld erfanden und dieses mit der Zinseszinsrechnung kombinierten und Annuitätenrechner rechnen dir heute vor, daß du bei 100.000 Euro Grundstückspreis und 5% Zinsen, 36 Jahre mehr als den doppelten Kaufpreis an die Bank zurückzahlen wirst (215.000 Euro).  

Und da du diese Rückzahlung an die Bank von deinem Nettolohn bezahlst, verdoppelt sich dieser Betrag durch Besteuerung des dazugehörenden Bruttolohns auf über 400.000 Euro, nur für das Baugrundstück!! Brutto erarbeitest du dir also 4 Grundstücke, eins davon schenkst du der Bank (Zins, Tilgung), zwei dem Staat (Lohnsteuer) und das vierte Haus darfst du behalten….. zumindest vorerst. Gleiches gilt natürlich auch für die Baukosten des Hauses. Auch hier schenkst du ein Haus der Bank, zwei Häuser dem Staat und Eins bleibt dann für dich übrig. Mieter sind natürlich genauso davon betroffen, denn o.g. Kostenlawine wird natürlich in die Kaltmiete eingepreist.


4HäuserText800pxRahmen

Im Netz kursieren die verschiedensten Gerüchte über eine „Zwangshypothek“, die in Grundbücher von Immobilien eingetragen werden und die Bewohner/Eigentümer zwingen, eine Staatsschuld mit Zins- und Tilgungszahlungen abzutragen. Google ist da sehr gesprächig und ich selbst hab hier noch einige Hintergrundinformationen nieder geschrieben (Stichwort: „Kommunen können gar nicht pleite gehen“). Zählt man nun alle bisher in Deutschland erhobenen Zwangshypotheken zusammen, ergibt das ca. 70% der Gebäudewerte und eine weitere Enteignung scheint zur Zeit in Vorbereitung. Daher die Formulierung in der Grafik:   ….aber der Staat wird es dir wieder wegnehmen. Die Internetseite germanycash.de beschreibt eine dieser Zwangshypothekwellen mit:

Hyperinflation

Ich greife das Thema „Bürgerboden“ hier auf, da sich in diesen Monaten abzeichnet, daß unsere Bevölkerung  durch Flüchtlinge schlagartig anwachsen wird. Eigentlich ein Vorgang, den die Deutschen bestens kennen, flohen sie doch im Januar 1945 alle selbst vor einem Führer, dem sie zuvor zugejubelt hatten. Wenn uns nun lediglich 10% der von den vereinten Nationen prognostizierten 60 Millionen Flüchtlinge erreichen, wären das 6 Millionen Menschen, denen wir Wohnung, Essen, Krankenversorgung etc. schenken sollten, so wie wir es selbst nach 1945 weltweit in Anspruch genommen haben.

Das könnten wir auch tatsächlich schaffen, aber das Problem ist, daß wenn der Staat meint, die aufzubringende Summe, durch Zinsen und Steuern auch noch vervierfachen zu müssen, dann wird es, parallel zur Rettung von anderen EU-Staaten definitiv nicht mehr funktionieren und die innere Ordnung im Staat gleichsam mehr zerstören, als es derzeitig einige Pegidademonstranten versuchen.

Für Miete, Heiz- u. Betriebskosten, Strom, Tel., Kranken- u. Rentenkasse, Schule etc. nehme ich pauschal 1.000 Euro je Monat und Flüchtling an. Bei ca. 20 Mil. sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern ergibt sich deren Mehrbelastung mit:

6.000.000 Flüchtlinge * 1.000 €/Monat / 20.000.000 SV-Arbeitnehmer = 300 Euro je Arbeitnehmer

Da aber bereits viele SV-Beschäftigte bereits selbst am Limit arbeiten, d.h. ihr Lohn durch staatliche Zuschüsse ergänzt werden muss, wird sich der Betrag für die tatsächlich Zahlungsfähigen auf ca. 500 Euro erhöhen. Diesen müsste man also klar machen, daß sie nunmehr 13h arbeiten müssen, und sich ihr Lohn zeitgleich um 500€ reduziert, wodurch sie vermutlich selbst ihre Miete nicht mehr zahlen können und sie ebenfalls in`s Lager der Aufstocker wechseln müssen. Ein perspektivloser Ansatz, sodaß wir allein schon aus dem Flüchtlingsproblem heraus kostengünstigere Lösungen finden müssen, als Flüchtlingen Wohnraum zu geben, deren Kosten der Staat vervierfacht, um sie danach von deutschen Arbeitnehmern bezahlen zu lassen:

L ö s u n g :     Bürgergrund  in  Flüchtlingshand

Flüchtlinge erhalten ein kostenloses Nutzungsrecht an kommunalen Baugrund.
Flüchtlinge erhalten kostenlos Baumaterial und Werkzeug, sodaß sie sich ihr Haus selbst bauen können. 

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Dieser Baugrund würde die deutschen Bürger nichts kosten, wohl aber den Kommunen, die diesen natürlich lieber an die Flüchtlinge verkauft hätten mit deutschen Arbeitnehmern als Rechnungsempfänger. Auch das Bauproblem ist lösbar, denn die Flüchtlinge mußten auch in ihrer Heimat ihr Haus selbst bauen und mit Unterstützung von deutschen Architekten, Ingenieuren und Handwerksmeistern dürften sich relativ schnell die verschiedensten Versionen an bau- und bewohnbaren Häusern heraus kristallisieren. Holz ließe sich aus Staatsforsten ebenfalls besorgen. Ein solcher Selbstbau wird in anderen Ländern auch baurechtlich unterstützt und das wäre sicherlich vertretbarer, als die derzeit propagierte Zwischenlösung in Form von Unterbringung in Stahl- oder Holzcontainern im Europalettenformat. Und drum herum könnten sich die Flüchtlinge auf ihrem Grundstück dann auch noch gleich einen Teil ihrer Nahrung anbauen, was bereits millionenfach in deutschen Schrebergärten praktiziert wird.

 

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BerlinDass dieser Lösungsansatz praktikabel ist, haben übrigens alle Deutschen nach 1945 ausreichend unter Beweis gestellt, nachdem ihre Stadtwohnungen zerbombt und ausgebrannt waren und Bauanleitungen gibt`s hundertfach auf YouTube.

Und wer der Ansicht ist, daß alle Flüchtlinge in Wohnungen untergebracht werden müssen, soll erst mal zeigen, wo es die gibt, denn der Staat hat in den letzten Jahrzehnten den sozialen Wohnungsbau fast zum Stillstand gebracht und einen vorzeitigen Verkauf der noch existierenden Sozialbauten an Hedgefonds zugestimmt. Und finanzieren, ohne die bereits bestehenden Staatsschulden i.H.v. 6000 Milliarden Euro zu erhöhen, läßt sich eine Neuauflage des sozialen Wohnungsbaus ohnehin nicht. Alternativ dazu könnte der Staat doch auch mal seiner Verpflichtung hinsichtlich der Grundversorgung der Flüchtlinge nachkommen und selbst, d.h. zum Selbstkostenpreis i.H.v. 5.000€ Unterkünfte drucken. Immer noch besser, als Mietzahlungen jahrzehntelang aus deutschen Arbeitnehmern zugunsten von Flüchtlingen raus zu pressen.

Und bei der Gelegenheit könnte man sich noch kurz dem „Generationenvertrag“ zuwenden. Vom Grundgedanken besagt dieser Vertrag, daß sich die Generationen untereinander helfen aber in der praktischen Umsetzung ist z.B. ein Säugling, der gerade in dieser Stunde in einem Krankenhaus geboren wird, vom Start weg mit 197.000€ verschuldet, woraus mit Zinsen 250.000€ werden, wenn er mit 18 Jahren ins Berufsleben tritt. Zwar kann man dem entgegenhalten, daß er ja im Gegenzug beispielsweise tolle 5-spurig ausgebaute Autobahnen bekommt, aber infolge seiner Schulden kann er sich bestenfalls nur noch ein verrostetes Fahrrad leisten, sodaß er lieber auf Schulden und Autobahnen verzichten wird. Darüber hinaus offenbaren sich Zustandsberichte über Brücken, Kanalisation etc. die den Säugling eher das Erbe des Genarationenvertrages ausschlagen läßt.


L ö s u n g :     Bürgergrund  in  Säuglingshand

Nach dem  ........  in Deutschland geborene Säuglinge erhalten unwiderruflich mit 18 Jahren ein 
kostenloses, lebenslängliches Nutzungsrecht an kommunalen Baugrund.  
 

Trennlinie800-1-GrauWenige Stunden nach Beschlussfassung würden die Deutschen damit beginnen, sich intensiv um die Abarbeitung unseres  Demographieproblems zu  bemühen und Politiker müssten dann nicht mehr in Flüchtlingslagern nach „Human Recources“ fischen. Und dem Staat, wobei ich hier seine 80 Millionen Bürger meine, würde es nichts kosten, denn sie würden es nur auf Lebenszeit verleihen, sodaß sie das Grundstück, nach dem Tod des o.g. Säuglings, an das nächste Neugeborene weiter geben könnten. Als Verlustgeschäft werden die Fiatjünger in dieser Regelung den Verlust des Bodenertrags bemängeln, aber nach meinem Verständnis hat uns unser Schöpfer den Boden geschenkt, damit darauf unsere Nahrung wächst und nicht die Boni von Bänkern.

Bei der Gelegenheit will ich noch kurz auf ein Mißverständnis der Deutschen eingehen, ein Haus müsse immer massiv aus Beton und Stein gebaut sein. Völliger Quatsch und Millionen Deutsche mußten nach 1933 einsehen, daß man ein solches Haus bei der Flucht aus Deutschland nicht mitnehmen kann. Allein schon aus diesem Grund kann ich keinem raten, seine Altersabsicherung im „Betongold“ zu suchen und Politiker, die das propagieren, reden nicht von deiner, sondern von ihrer Apanage, die sie durch Versteigerung deines Hauses absichern werden.

Als Alternative habe ich in Kanada (Nova Scotia) viele Deutsche und Östereicher kennen gelernt, die in bis zu 250 qm großen Holzhäusern lebten, von denen viele demontier- und transportierbar waren und mit Luxusausstattung, wie man sie in unseren städtischen Schuhkartons vergeblich sucht. Beispiele gibt`s in jeder Architekturzeitung oder hier:

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Kombiniert man nun den Gedanken, jedes von uns verschuldete Neugeborene durch die unendgeldliche Grundstücksüberlassung zu entschädigen, worauf es dann sein portables Haus bauen und an seine Erben weiter geben kann,

dann bedeutet dies, daß innerhalb einer Generation eine Situation entsteht,

in der jeder Deutsche, nie mehr Kaltmiete zahlen wird.

Ein Gedanke, bei dem man sicherlich mal kurz verweilen sollte.

Und wenn du langfristig nicht erkennen kannst, daß sich dein Heimatland zu einer solchen Raparationsleistung gegenüber deinen Kindern durchringen kann, dann verlaß dieses Land. Und zieh dabei weit weit weg. Und mach dir keine Sorgen, daß du deine Heimat verlierst. Das was du als Heimat empfindest ist in Wahrheit ein Europa, das in den letzten 500 Jahren, 21 Millionen seiner europäische Bürger getötet oder vertrieben hat.

 

Dipl.Ing. Ulrich Stein cc by          Bildlizenzen

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