Das Mietmaul

In der BRD-GmbH wählen Bürger Parlamentarier und diese behaupten danach, sie würden den Willen des Volkes repräsentieren. Deswegen spricht man in der BRD-GmbH auch nicht von einer „Demokratie“, sondern von einer „Repräsentativen Demokratie“.

Aber die Wahl dieser Repräsentativen Demokratie beinhaltet schon vier Betrugsmanöver:

  1. Die Bürger, die die sich mit ihren persönlichen Vorstellungen bewerben, ziehen mit einem Direktmandat und diejenigen, die ein Parteiprogramm bewerben, ziehen als Parteigenossen in den BRD-GmbH Bundestag. Danach benennen sich alle um und aus privaten Willensträgern und Parteigenossen werden Parlamentarier. Im danach folgenden Wahlkampf benennen sich alle wieder um, treten nun erneut als Direktmandaten und Parteigenossen auf und das Spiel beginnt erneut. Parlamentarier repräsentieren also persönlichen oder parteilichen Willen, nicht aber Volkswillen.


  2. Unterschlagen wird auch, daß sich nur noch ca. die Hälfte der Bürger überhaupt an einer Wahl beteiligt. Die Legitimationsbasis der Parlamentarier beruht also auf der Zustimmung der tatsächlich Wählenden, nicht aber auf dem Volkswillen aller Bürger.


  3. Wenn ich z.B. die FDP gewählt habe, koalieren nach meinem Votum FDP und CDU und mißbrauchen so meine Stimme, auf dass im Ergebnis, ein von der CDU gewählter Parteifürst, Bundeskanzler wird. Nach der Wahl verkaufen Parlamentarier also meinen Wählerwillen und das nennt man juristisch Korruption und der Deal lautet: Du gibst mir deine FDP-Stimme (Vorteilsannahme) und ich mach dich dafür zum Minister in einer CDU-FDP-Bundesregierung (fehlende Anspruchsgrundlage, da ich nicht zugestimmt habe). Bei diesem Vorgang wird mein Wählervotum erst mal entwertet (Löschung meines FDP Votums) und danach mit anderem Inhalt, nämlich meiner Zustimmung zu einer CDU-Regierung neu belegt. Nach meinem Verständnis ist das eine Umdeutung des Volkswillen in Parlamentarierwillen


  4. Landtagswahl_Brandenburg_2014Da ich selbst mit diesem Mißbrauch meiner Wählerstimme nicht einverstanden bin, habe ich mich an keiner Wahl der letzten Jahrzehnte beteiligt. Aber auch diesen Verweigerungsakt deuten Parlamentarier am Wahlabend zu ihren Gunsten, indem sie erklären, alle nicht abgegebenen Stimmen könnten als Zustimmung zum Wahlergebnis gedeutet werden. Dieser Ausschluss der „Partei aller Nichtwähler“ wird also von den Parlamentariern ebenso neu als Zustimmung umetiketiert und im Ergebis wird die Partei der Nichtwähler an keinem einzigen Wahlabend auf den Bildschirmen der Presseorgane ausgewiesen. Es bedarf schon einer gewissen Skrupellosigkeit, eine Kleinkleckerpartei wie die Piraten mit 1,5% im amtlichen Ergebnis anzugeben, aber die mir Abstand größte Volksgruppe der Nichtwähler völlig auszublenden. In der von der BRD-GmbH publizierten Grafik fehlt nämlich das Votum der Nichtwähler, sodaß ich die amtliche Grafik, um die Gruppe der Nichtwähler ergänzt habe. Sollten diese Nichtwähler ihren Protest mal anders zum Ausdruck bringen, beispielsweise dass sie sich der AFD anschließen, dann entstünde eine Partei mit 64,3%, also einer Grösse, die der NSDAP gleichzusetzen wäre. Angesichts der aktuellen Steigerungsrate der AFD von den im Jahr 2016 tätigen Parlamentariern eine nicht nur skrupellose, sondern auch staatsgefährdende Vorgehensweise. 


An dieser Stelle sei noch kurz auf die bereits oben genannte Korruption näher eingegangen. Grundsätzlich werden alle Menschen als korruptes Wesen geboren, sehr schön im Kassenbereich eines Supermarktes zu beobachten, wo kreischende Wadenbeißer ihre Mütter so lange terrorisieren, bis sie entnervt den begehten Lutscher auf`s Band schmeißen. Der Deal dieser Frequenzterroristen lautet: „Du gibst mir den Lutscher, der mir eigentlich nicht zusteht und danach halt ich die Goschn. Die eigentlich in unserer Gesellschaft geächtete Korruption ist in Wirklichkeit in dieser Gesellschaft so gesellschaftsfähig, daß sich Politiker dieser bedienen und tatsächlich 50% des Volkes, dies auch noch durch Abgabe eines korrekt ausgefüllten Wahlformulars legitimieren.

Da der größte Volksanteil ebenso von den Medien ignoriert wird, äußern sich alle ignorierten Bürger mehr und mehr in allen Social Medien wie z.B. Facebook. Und hier betreten nun die Mietmäuler das Spielfeld. Ihre Aufgabe besteht darin, das Zustandekommen eines gemeinschaftlich formulierten Willens aller Nichtwähler zu torpedieren und deren Vorgehensweise dokumentiere ich anhand einer im Mai 2016 geführten Diskussion in Facebook.

 

 

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